Historischer Dreiwagenzug begeistert beim „Mannheimer Sommer“
Beim „Mannheimer Sommer“ des Nationaltheaters Mannheim wurde ein besonderes Stück Verkehrsgeschichte wieder lebendig. Die IGN brachte einen historischen Rastatter Dreiwagenzug zurück auf die Schienen und verband damit die Veranstaltungsorte auf Franklin und am Opernhaus am Luisenpark. Mehrere hundert Fahrgäste nutzten die kostenlosen Fahrten und den Shuttleverkehr.
Als Kooperationspartner des Nationaltheaters Mannheim war die IGN an zwei Tagen mit historischen Fahrzeugen im Einsatz. Am Samstagabend übernahm der Dreiwagenzug den Shuttleverkehr von der Veranstaltungsfläche auf dem Franklin-Gelände zum Opernhaus am Luisenpark, kurz OPAL. Am Sonntag folgten zwischen 14 und 17 Uhr kostenlose Fahrten für die Öffentlichkeit. Am Abend brachte die historische Straßenbahn erneut Festivalgäste von Franklin zum OPAL. Insgesamt waren 15 ehrenamtliche IGN-Mitglieder im Einsatz.
Zum ersten Mal seit 37 Jahren konnten wieder Fahrgäste in einem Rastatter Dreiwagenzug befördert werden. Für den ersten Vorsitzenden der IGN, Alexander Wolf, war die Fahrt deshalb ein ganz besonderer Moment: „Es ist herrlich, dieses Gefährt in dieser Kombination wieder im Einsatz zu sehen. Die Stimmung, die diese Fahrzeuge bei den Menschen erzeugen, ist einmalig. So viele positive Erinnerungen und Erlebnisse. Genau dafür stehen wir als IGN: diese Erinnerungen zu erhalten und den nächsten Generationen zugänglich zu machen.“
Auch für das Fahr- und Begleitpersonal war der Einsatz eine außergewöhnliche Aufgabe. IGN-Mitglied Lennart Ufer hatte erst kurz zuvor seine Ausbildung zum Fahren von Fahrzeugen mit Druckluft-Bremssystem abgeschlossen. „Der Dreiwagenzug ist etwas ganz Besonderes. Er ist aber auch eine kleine technische Herausforderung, da man sich an die Länge und das Fahrverhalten erst gewöhnen muss. Es hat trotzdem alles hervorragend geklappt. Auch die Zusammenarbeit mit den IGN-Kollegen an Bord, die als Zugbegleiter die Türen gesichert haben, war klasse.“ Der erfolgreiche Einsatz zeigte damit einmal mehr, wie viel ehrenamtliches Engagement, Fachwissen und Teamarbeit hinter den historischen Fahrten der IGN stecken.




